Himbeeren sind besonders aromatische Sommerfrüchte. Ihre Ansprüche sind relativ gering, so dass sie auch in kühlen und feuchten Jahren eine reiche Ernte bescheren. Neben ihrem Aroma macht sie vor allem ihr hoher Vitamin C- Gehalt zu einer beliebten Pflanze im Garten.
Unterschieden wird zwischen frühen und späten Sorten. Sommerhimbeeren tragen die Frucht an den Vorjahrestrieben. Sie können im Sommer geerntet werden. Herbsthimbeeren fruchten auf dem Neuwuchs desselben Jahres und werden im Herbst geerntet.
Nach der Ernte werden die abgetragenen schwachen und kranken Ruten über dem Boden abgeschnitten. Pro Laufmeter sollte man 10 bis 15 junge und starke Ruten stehen lassen. Ein derartiger Rückschnitt ist wichtig, um die Sträucher tragfähig zu halten. Dies gilt sowohl für die Sommer- als auch für die Herbstsorten. Bei der Sommersorte sollte man jedoch auch die Jungruten auslichten. Dabei werden möglichst kräftige Ruten im Abstand von 10 Zentimeter stehen gelassen. Die dazwischen stehenden Jungruten werden zurückgeschnitten. Die verbleibenden Ruten haben nun Platz für die Ausbildung ihrer Seitenzweige und Blütentriebe. Um größere Früchte zu erhalten ist es möglich, im März die Spitzen der Jungruten auf Spalierhöhe einzukürzen.
Beim Rückschnitt sollte man sich die Ruten genau anschauen. Weisen diese violette Verfärbungen oder eventuelle Knotenbildungen auf, müssen sie stets weggeschnitten werden, da es sich hierbei um Krankheiten der Himbeere handelt. Nur gesunde Ruten sollten am Strauch belassen werden.
(TB)